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GermanFLAVOURS Ratgeber

Hier folgt in Kürze ein umfangreiches Ratgeber-Angebot mit nützlichen Tipps für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Welches ist das richtige Gerät für mich?

Welches ist das richtige Gerät für mich?

Diese Frage fällt sehr oft, doch sie ist leider nur sehr schwer zu beantworten, denn jeder Dampfer oder werdende Dampfer hat andere Vorlieben. 

Zuerst sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie einen sogenannten MTL Zug machen möchten (Mund zu Lunge), sprich eine Zugtechnik bei der man zuerst den Dampf in den Mundraum zieht und danach inhaliert oder einen Lungenzug, welcher vergleichbar mit dem normalen atmen ist.

Aufgrund der zahlreichen Angebote und der Anzahl der Produkte ist es sehr schwer pauschal eine Empfehlung auszusprechen.
Grundsätzlich kann man sagen , dass der Trend und so auch das Angebot für MTL (auch Backenverdampfer genannt) zurückgeht und der Markt sich auf sogenannte Sub-Ohm (Wiederstände unter 1 Ohm) Geräte fixiert. Doch es gibt ein paar Hersteller wie Aspire , welche seit Jahren mit ihrer Nautilus Reihe den Backendampfer ein Rückgrat bieten und diese mit neuen Verdampfern ausstattet.

Wenn Sie jedoch direkt in die Lunge ziehen wollen, kommt ein MTL Verdampfer nicht in Frage. Für Lungenzugverdampfer gibt es eine riesige Anzahl an Verdampfern. Verbreitet ist hier der kompakte Verdampfer Melo III oder der Smok TFV8. Jedoch benötigen Sie beim Sub Ohm dampfen mehr Leistung. Mehr Leistung heißt aber auch mehr Liquidverbrauch und kürzere Akkulaufzeiten als bei einem MTL Verdampfer, welcher weniger Leistung und Liquid aufgrund des hohen Widerstandes verbraucht.

Wenn Sie sich für einen Verdampfer entschieden haben, benötigen Sie noch einen Akkuträger. Dieser ist der Energiegeber einer E-Zigarette. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, sei es eine Runde oder eine eckige Form. Es gibt sie mit einem Akku, mit zwei, drei oder auch vier Akkus, jedoch sollte sich jeder die Frage stellen was er möchte und ob die Haptik des Akkuträgers überzeugt.

Beispiele für Akkuträger :

IStick Pico = 1 Akku
Smok Alien = 2 Akkus
Wismec Reuleaux = 3 Akkus
Maxo = 4 Akkus

Mehr Akkus im Akkuträger bedeutet zwar mehr Leistung und längere Akkulaufzeiten, jedoch muss man hier beim Gewicht des Akkuträgers einbüßen.

Wie Sie sehen ist die Frage sehr schwer zu beantworten, denn aufgrund des vielfältigen Angebots und der Arten von E-Zigaretten sollte jeder Dampfer sich die Zeit nehmen seine für ihn perfekte Dampfe zu finden.

Eine kleine Empfehlung können wir jedoch aussprechen:

Die iStick Pico im Set mit dem Melo III

Hier kommen Backendampfer und auch Lungendampfer auf ihre Kosten und können anhand der Luftzugregulierung per Ring für sich herausfinden, welche Art von Dampfen für ihn das Beste ist.

Am allerbesten ist es natürlich , wenn Sie in einen unserer Ladengeschäfte gehen und sich dort die Geräte zeigen und sich beraten zu lassen.

Wie mische ich mein eigenes Liquid?

Wie mische ich mein eigenes Liquid?

Jeder Dampfer kommt irgendwann einmal zu dem Punkt, wo er experimentieren möchte und sein Liquid ein bisschen pimpen will.

Dann ist das Selbstmischen genau das richtige für euch.

In 5 einfachen Schritten erklären wir euch wie das geht :

Was benötigt man alles für das selber mischen?

1. GermanFLAVOURS Base
2. GermanFLAVOURS Aroma
3. 100 ml Leerflasche
4. 5ml Spritze
5. 20ml Spritze

Schritt 1:

Ihr nehmt euch euer Lieblings Aroma von GermanFLAVOURS. Auf der Seitenwand der Flasche seht ihr eine Zahl in Prozent % angegeben. Diese Zahl gibt euch an, mit wie viel Aromaanteil wir unsere Liquids anmischen. Als Beispiel nehmen wir unser beliebtes Mystery Aroma, welches mit einer Mischempfehlung von 8 % angegeben ist.

Als einfaches Beispiel:

Unser Ziel sind 100ml fertig angemischtes Liquid. 100ml sind unsere 100 % Wir sollen unser Mystery Aroma mit 8 % anmischen.

Sprich 8 % sind gleich 8 ml Aroma, welches wir mit Hilfe unserer 5 ml Spritze nun in unsere 100 ml Leerflasche einfüllen.

Wollen wir jedoch nur 10 oder 30 ml anmischen wird es schon ein bisschen schwieriger. Anhand dieser Rechnung könnt ihr ganz einfach euer Aroma Basen Verhältnis berechnen:

Am Beispiel von Mystery:
8 ml Aroma = 100 %
8 / 100 = 0,08

Das heißt wir benötigen 0,08 ml Mystery Aroma für 1 ml Fertiges Liquid.
Wollen wir 30 ml Liquid anmischen, so rechnen wir:

0,08 x 30 = 2,4 ml Aroma

Die Leerformel hilft euch euren Aromaanteil im Liquid zu berechnen:
X = Prozentuale Mischangabe auf dem Aroma

X / 100 = Y

Y x Größe der Leerflasche ( 10 ml ; 30 ml ; 50 ml ; 100 ml ; ) = Angabe in ml für euer Aroma

Schritt 2 :

Nun habt ihr euer Aroma mit Hilfe der Spritze in eure Leerflasche gefüllt. Gute Nachrichten, euer eigenes Liquid ist nun zu 8 % fertig !

Doch um es 100 % Fertig zu bekommen müssen wir den Rest in unserem Fall bei Mystery mit 92 ml Base auffüllen .

Dazu nehmt ihr eure GermanFLAVOURS Base und befüllt mit Hilfe eurer 20 ml Spritze die 92 ml Base in eure Leerflasche.

Schritt 3 :

Topper und Deckel drauf , gut schütteln und dann das selbstgemachte Liquid genießen !

Wie wickelt man einen Verdampfer?

Wie wickelt man einen Verdampfer?

Wir erklären es euch schnell und einfach anhand eines Singlecoil Verdampfers. In diesem Fall ist es der Taifun GT III.

Oberstes Gebot beim Wickeln ist Hygiene d.h. Hände waschen!

Was benötigen wir?

Draht (Kanthal, V2a, V4a, Titan, Nickel, Nickelchrom)
Watte
Schraubendreher (am besten Feinwerkzeug)
Wickelhilfen oder Bohrer
Keramik Pinzette
Schere
Seitenschneider

Bevor es losgeht müsst ihr euch euer Wickeldeck angucken um herauszufinden, welchen Durchmesser eure Wicklung haben darf , denn der Platz in einem Verdampfer ist begrenzt. Außerdem hat der Draht auch einen Durchmesser was wir ebenfalls berücksichtigen müssen , denn die Löcher in unseren Polen oder den Platz unter der Schraube für das festklemmen des Drahtes ist ebenfalls begrenzt. Je dicker der Draht , desto geringer der Widerstand.

In unserem Fall nehmen wir eine 2.5 mm Bohrer/ Wickelhilfe um noch ein bisschen Spielraum auf dem Deck zu haben.

Wir schneiden uns ein 15 cm langes Stück Draht ab und klemmen diesen mit unserem Daumen auf die Wickelhilfe. Nun machen wir 8 möglichst eng aneinander liegende Wicklungen. Hier ist zu beachten : Je mehr Wicklungen, desto höher der Widerstand.

Wir gucken nun , dass die beiden Enden des Drahtes auf einer Ebene nach Vorne und nach Hinten zeigen , denn so ist auch die Anordnung der Pole in unserem Verdampfer.

Wir drehen die Schrauben im Deck nun um ein paar Millimeter heraus, sodass der Draht gerade noch da zwischen passt. Nun legen wir die Wicklung mit den Drahtenden nach unten auf das Deck und legen den Draht um jeden Pol. Beachtet das der Draht zwischen den Polen nicht durchhängt.



Sind die Pole festgezogen schneiden wir die Drahtenden an den Polen bündig ab. Warum bündig ? Weil hier sonst sogenannte HOTSPOTS entstehen, d.h. beim Befeuern der Wicklung glimmen diese kleinen enden schneller auf was zu einem unangenehmen Geschmack und einem brennen im Hals führt.

Ist das erledigt platzieren wir unsere Wicklung gerade horizontal über der Airflow um eine perfekte Kühlung der Wicklung beim dampfen zu erzielen .

Jetzt kommt die Kür!

Beim selberwickeln ist es wichtig, dass die Wicklung gleichmäßig von innen nach außen aufglüht um einen gleichmäßigen Liquid Fluss zu gewähren.

Hierbei gehen wir mit einer Moderaten Leistung vor.

Die Coil glüht zurzeit noch auf der rechten Seite schneller auf als auf der linken. Durch das aufglühen und das darüberstreichen mit einer Keramikpinzette beheben wir den Fehler und erzielen ein schönes Glühbild (Von innen nach außen). Schaut , dass eure Wicklungen auf der Wicklung einen kleinen gleichmäßigen Abstand haben. Das bring euch viel mehr Geschmack!



Habt ihr diesen Schritt gemeistert, seid ihr nur noch einen kleinen Schritt vom Ziel entfernt.

Wascht euch nochmals die Hände um kleine Partikel und Unreinheiten vom Draht auf euren Händen zu entfernen!

Nun nehmt ihr euch einen kleinen Streifen Watte und zwirbelt auf einer Seite eine Spitze zusammen, so vereinfacht ihr euch das durchziehen der Watte durch die Wicklung.

Beim durchfädeln werdet ihr nach und nach einen leichten Wiederstand spüren. Wichtig ist das die Watte zwar feste in der Wicklung jedoch nicht allzu feste drin sitzt.



Habt ihr das geschafft schneidet ihr die Watte an den Seiten der Wicklung so ab, sodass diese noch bis zu den Liquidkanälen des Decks kommt.



Legt die Watte locker in die Kanäle, sodass der ganze Kanal mit Watte ausgefüllt ist (nicht stopfen sonst bekommt ihr einen Liquidabriss).



Ein paar Tropfen eures Lieblingsliquids auf die Wicklung und die Watte zum Befeuchten und nun könnt ihr eure Watte noch in die perfekte Lage modellieren.

Dieselbe Prozedur macht ihr bei einem Dual Coil Deck doch aufgepasst, denn der Widerstand halbiert sich bei 2 Wicklungen!

Fertig !